René Descartes
mini|René Descartes (Frans Hals, 1649)[[Datei:Firma Descartes.svg|hochkant|rahmenlos|zentriert|Unterschrift]]René Descartes (auch ''René des Cartes'', ''Des Cartes'' oder ''Des-Cartes'', latinisiert ''Renatus Cartesius;'' * 31. März 1596 in La Haye en Touraine; † 11. Februar 1650 in Stockholm) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.
Seine naturphilosophischen und erkenntnistheoretischen Schriften galten schon zu seinen Lebzeiten als wegweisend. Allein Newton und Leibniz haben ihre großen Theorien nachweislich an ''Cartesischen'' Studien entwickelt. Heute wird Descartes als »erster großer metaphysischer Systematiker der Neuzeit« und damit als »Vater der neueren Philosophie« bezeichnet.
Er gilt als der Rationalist unter den Begründern eines mechanistischen Weltbildes. Seine Naturphilosophie »verbannt ein für allemal die Geister aus der Welt«.
In der Mathematik revolutionierte Descartes, zusammen mit François Vieta, die algebraische Schreibweise zur Lösung geometrischer Probleme und gilt damit als Begründer der analytischen Geometrie. Für ganze zwei Jahrhunderte wurden »in der Glanzzeit der Kartesischen Methode und Geometrie« algebraische Kurven untersucht.
In der Physik gelang es Descartes, die Statik der Maschinen mit dem Prinzip der ''virtuellen'' Arbeit zu vereinfachen.
Aus kulturhistorischer Sicht hätten, wie Egon Friedell sagte, »schon seine Leistungen als Mathematiker und Naturforscher genügt, ihm Weltruf zu verschaffen«, doch habe er vielmehr »den Geist des Grand Siècle geformt«. Veröffentlicht in Wikipedia
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