Sima
Die Giebelsima, das heißt die Sima an den Giebelseiten, besteht aus einem hochgebogenen, geschlossenen Rand, um ein seitliches Herabfallen des Regenwassers zu verhindern. An der Traufsima wird hingegen das Regenwasser vom Dach abgeleitet. Während das Wasser anfangs oft am Traufrand in voller Breite herabfiel, wurde es seit dem 6. Jahrhundert in der Regel in einer Rinne gefasst und über gleichmäßig verteilte Wasserspeier abgeführt. Zunächst in Form einfacher Röhren gestaltet, haben diese seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in der Regel die Form von Löwenköpfen. Die Wasserspeier standen meist in vertikalem Bezug zu anderen Bauteilen, konnten also zum Beispiel mit den Voluten der ionischen Kapitelle korrespondieren.
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12R Gupta's Popular Master Guide U.G.C. NET/SET JRF and Lecturership Exam ( Commerce Paper II and III)von Sima Kumari
Veröffentlicht 2011Printed Book -
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