Kunqu

Kunqu entwickelte sich im 16. Jahrhundert aus einer Verbindung der älteren Opernstile ''Nanxi'' („südliches Drama“, mit Gongs, ''luo'', und Trommeln, ''gu'') und ''Zaju'' (mit Saiteninstrumenten, ''xiányuèqì'', wie ''erhu'' und ''pipa'') in Nordchina. Im 17. Jahrhundert wurde Kunqu durchgreifend reformiert, um mit der Tonalität des Wu-Dialektes übereinzustimmen. Sie hatte großen Einfluss auf verschiedene andere chinesische Theaterformen, darunter die Pekingoper, wurde aber während der Zeit der Qing-Dynastie geschwächt und verschwand um 1930 beinahe ganz. In den folgenden Jahren wurde sie jedoch von einigen Intellektuellen und Pekingoper-Darstellern wiederbelebt.
Nach der Chinesischen Revolution wurde die Kunqu staatlich unterstützt, musste aber neue, politische Stücke einführen. Mit ihrem Eintrag in die UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit als Meisterwerk traditioneller Weltkultur im Mai 2001 hat sich die Lage der Kunqu erheblich verbessert. Heute ist sie vor allem noch in den Städten Suzhou, Shanghai und Nanjing zu sehen. __NOTOC__ Veröffentlicht in Wikipedia
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